
Ein Jahr beim
Climate Action Network
Dar-Salam, Tanzania
Ein Jahr beim Climate Action Network in Tanzania:
Beim Climate Action Network (CAN TZ) in Tanzania werde ich ab August 2020 ein Jahr lang lernen, wie wir mit den Folgen der Klimakrise umgehen können. Dafür darf ich Teil des CAN Tanzania-Teams werden und dabei erleben wie ein starkes Netzwerk Gemeinschaften dazu befähigen kann resilienter und widerstandsfähiger gegen Klimafolgen wie Dürre und Ernteausfälle zu werden. Ich werde in Dar-Es-Salam leben und den Alltag und die Arbeit mit meinem Team und den Menschen dort teilen . So werde ich ihnen persönlich begegnen können, wie es mir wahrscheinlich sonst nicht möglich wäre.
Ich möchte mit Euch teilen:
Was ich erleben darf, die Geschichten, Gedanken, Herausforderungen und Ideen von mir, aber auch besonders von den Menschen in Tanzania, die sich aktiv für Klimagerechtigkeit einsetzen, möchte ich euch erzählen. Ihr sollt an den verschiedenen Facetten, Einblicken, Gefühlen und Perspektiven teilhaben, die auf mich zu kommen. Ich möchte euch mit meinem Blog mit auf meine Reise nehmen.
Climate Action Network Tanzania
– Lernen in der Klimakrise zu leben- :
Fischerei, Landwirtschaft und Tourismus sind im Moment noch tragende Säulen der Wirtschaft in Tanzania. Das bedeutet sie bilden die Lebensgrundlage vieler Menschen, die in diesen Sektoren arbeiten. Gerade Fischerei und Wirtschaft sind besonders anfällig für die Auswirkungen der Klimakrise. Schon heute bedeutet die Klimakrise für Bauern ein größeres Risiko durch schwerwiegende unplanbare Extremwetter wie Dürren, Starkregen und Überflutungen. CAN-TZ befähigt mit Forschungsprojekten,Wissenstransfer, Workshops und einer breiten Netzwerkarbeit, lokale Bauern trotz immer verheerender werdender Klimafolgen nachhaltig wirtschaften zu können.
Wachsende Städte und eine aufstrebende Wirtschaft in Tanzania bedeuten auch eine steigende Nachfrage nach Energie. Daher entwickelt CAN Tanzania auch Projekte und Strategien, wie ein schneller Ausbau dezentraler Erneuerbare Energie in Tanzania umgesetzt und finanziert werden kann. Sie unterstützen Entscheider*innen und Politiker*innen dabei tragfähige und langfristige Lösungen zu finden und diese immer wieder auch kritisch zu reflektieren.
Wer ich bin.
chemist.christ.changemaker.
(So steht es zumindest in meiner Twitter-Bio , wahrscheinlich bin ich noch sehr viel mehr als das 😉
Chemiker:
Ich bin Naturwissenschaftler.Mich haben die harten Fakten der Berichte des Weltklimarates (IPCC) getroffen, in dem sie sachlich all das Leid aufzählen, das wir uns als Menschheit antun, wenn wir ungebremst weiter die Klimakrise anheizen. Für mich hat sich in der Chemie daher immer die Frage gestellt: Wie können wir eine lebenswerte Zukunft mitgestalten ?
Meine Forschungsprojekte waren immer ein Teil einer Vision , die mich angetrieben hat. Dabei war es egal, ob es sich um nachhaltigere OLEDs ,Solar Fuels oder Photoswichtes für medizinische Anwendungen oder, wie gerade in meiner Masterarbeit, die Untersuchung von mit Alzheimer in Verbindung stehenden Proteinen handelte.Immer motivierte mich das Interesse, an einem Projekt mitzuwirken, das Nachhaltigkeit fördert und Lebensqualität sichert. Im Labor habe ich mir mit der Zeit eine hohe Frustrationstoleranz erarbeitet und den Mut, bei Rückschlägen und Problemen genauer hinzuschauen und geduldig immer wieder von Neuem anzufangen.Mit dieser Erfahrung im Gepäck möchte ich mich neuen Herausforderungen stellen in Tanzania und Perspektiven kennenlernen, die in meinem Chemie-Studium keinen Platz hatten,
Christ:
Ich bin Christ, gerade darum ist es mir nicht gleichgültig wie es uns und unseren Nächsten geht. Für mich bedeutet das: Verantwortung übernehmen und mitgestalten. Noch heute prägen mich die sieben Jahre evangelische Jugendarbeit in Weilimdorf, in denen ich gelernt habe, wie man kreativ im Team Projekte entwickelt und umsetzt. Christ sein heißt für mich, sich aktiv für Gerechtigkeit einzusetzen. Durch die Klimakrise drohen tiefgreifende Konflikte und Ungerechtigkeiten zu entstehen und sich weiter zu verschärfen. Ohne Klimagerechtigkeit kann es für mich daher keinen Frieden und keine Gerechtigkeit geben.
Changemaker:
Wir brauchen Klimagerechtigkeit und dafür Veränderungen. Wir können nicht weiter Fossile Brennstoffe verbrennen. Der Großteil von ihnen muss im Boden bleiben. Ich will den Wandel mitgestalten.
Daher bin ich seit über zwei Jahren bei Fossil Free München aktiv daran beteiligt, wie wir schnellst möglich unsere Vision einer fossil-freien Zukunft umsetzen können. Dafür arbeiten wir darauf hin, dass das Münchener Kohlekraftwerk schnellst möglich abgeschaltet wird, die Stadt und Kirche nicht mehr in Fossile Brennstoffe investieren und München bis 2035 klimaneutral wird. Bei der Social Enterpreneurship Akademie in München lerne ich gerade, wie man als Unternehmen einen sozialen und nachhaltigen Impact haben kann.
Dafür brauche ich eure Unterstützung.
In Rahmen des weltwärts -Programm vom EineWeltNetzwerk NRW , meiner Partnerorganisation in Deutschland,werde ich intensiv auf mein Jahr in Tanzania vorbereitet und begleitet. Damit sie das weiterhin jungen Menschen ermöglichen können, sind sie darauf angewiesen, dass Ihr einen Teil der Kosten, die dabei entstehen, mit tragt.
Mit deiner Spende trägst du dazu bei, dass ich für ein Jahr in Tanzania lerne wie dort Climate Action in der Praxis umgesetzt wird.
Spendenmöglichkeiten/ Spendenbescheinigung:
Ab einer Spende von 20 € kann das EineWeltNetzwerk NRW eine Spendenbescheinigung ausstellen.
Direktüberweisung:
Am einfachsten ist es für Euch, wenn Ihr direkt mit dem Verwendungszweck „Spende“ an folgendes Konto überweist:Kontoinhaber: Eine Welt Netz NRW
IBAN: DE 44 3702 0500 0000 2030 40
BIC: BFSWDE33XXX
Name der Bank: Bank für Sozialwirtschaft Köln
Wichtig ist, dass Ihr als Verwendungszweck nur Spende angebt, da sonst die Spende nicht vom EineWeltNetz verwendet werden kann. Damit Ihr Eure Spendenbescheinigung bekommt und ich einen Überblick habe, meldet Euch bei mir falls Ihr direkt überweist.